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Hochschulbau

Hochschule Nordhausen: Revitalisierung des alten Heizhauses, Campuserschließung, Ver- und Entsorgung, Optimierung der Energieversorgung auf dem Campus

Weinberghof 4, 99734 Nordhausen | →

Dieses Vorhaben wird durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Bauwerksart

Technikgebäude

Gesamtbaukosten

voraussichtlich 13.964.000 €

Bauzeit

Februar 2025 bis Oktober 2027

Baubeschreibung

Geplant ist die Optimierung der Energieversorgung auf dem Campus der Hochschule Nordhausen. Die Hochschule wird derzeit über jeweils eine zentrale Gasversorgung an den Heizzentralen Nord und Süd mit Wärme versorgt. Den Anforderungen des Thüringer Klimagesetzes folgend, soll im Zuge der geplanten Optimierung der Energieversorgung eine deutliche Verbesserung der Energieeffizienz sowie durch den Einsatz erneuerbarer Energien eine weitgehende Dekarbonisierung der Wärmebereitstellung erfolgen. Zugleich dienen die Maßnahmen der Erhöhung der Versorgungssicherheit und eröffnen der anwendungsorientierten Forschung im Bereich der biomassegestützten Nahwärmeversorgung an der Hochschule neue Möglichkeiten. Das geplante Energieversorgungskonzept für den Campus der Hochschule Nordhausen soll künftig einen maßgeblichen Beitrag für Forschung und Lehre an der Hochschule Nordhausen leisten.

Als Standort der neuen Heizzentrale soll das ehemalige Heizhaus (Gebäude 23) dahingehend ertüchtigt werden, dass es neben Lagerflächen für 2 Bioenergieträger auch die neue Anlagentechnik aufnehmen kann. Das ehemalige Heizhaus mit Kohlebunker und Schornstein ist zu Beginn der 1950er Jahre in massiver Klinkerbauweise erbaut. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und prägt zusammen mit den Gebäuden 25 und 28 das Erscheinungsbild des Südcampus. Die Baumaßnahme umfasst die erforderlichen Anpassungen an die aktuellen Anforderungen des baulichen Brandschutzes, die Beseitigung bestehender baulicher Mängel sowie die Modernisierung der technischen Gebäudeausrüstung und hat somit auch die Vereinbarkeit von Technologie und Denkmalschutz zum Ziel.

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