B 85 Brücke über die Strecke 6383 der DB AG bei Hockeroda
|
Bauherr: |
Bundesrepublik Deutschland |
|
Baulänge: |
ca. 900 m |
|
Wesentliche Bauwerke: |
Brückenbauwerk mit der Bauwerksnummer |
|
Voraussichtliche Bauzeit: |
Oktober 2019 bis Dezember 2021 |
|
Gesamtbaukosten: |
12,8 Mio. € |
Beschreibung der Baumaßnahme
Die Bundesstraße 85 stellt im bestehenden Straßennetz eine überregionale Verbindung zwischen Thüringen und Franken dar. Sie überquert die zweigleisige elektrifizierte Strecke Leipzig – Leutzsch - Probstzella der DB AG bei Hockeroda (Bahn-km 153,772).
Die Baumaßnahme umfasst den Ausbau der Bundesstraße 85 zwischen den Ortslagen Hockeroda und Unterloquitz. Dazu kommen der Abbruch und Neubau der Brücke über die Strecke der Deutschen Bahn AG inklusive einem teilweisen Rückbau und einer teilweisen Erneuerung der Gleis- und Oberleitungsanlagen. Weiterhin wird der Durchlass des Schweinbachs erneuert und der verrohrte Schweinbach vom Straßendamm bis zur Einbindung in die Loquitz geöffnet. Landschaftspflegerische Arbeiten sind ebenfalls Bestandteil der Maßnahme.
Der Baubetrieb wird unter Aufrechterhaltung des öffentlichen Straßenverkehrs und des Bahnverkehrs – mit angemeldeten Sperrpausen - durchgeführt. Während der Baumaßnahme wird an der Südseite des Brückenbauwerkes eine einspurige Behelfsumfahrung mit Brücke errichtet. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt.
Straße
Planung und Bau umfassen den Ausbau der B 85 auf einer Länge von maximal 900 m zwischen den Ortslagen Hockeroda und Unterloquitz südlich von Saalfeld sowie die Anpassung und den Neubau von mehreren Wegen.
Brücke
Bisher wurde die Eisenbahnstrecke mit einem 2-feldrigen Bauwerk – Baujahr 1939 – überbrückt. Je Feld waren neun Stahlträger mit einer Länge von ca. 16 m angeordnet, die einbetoniert waren. Mit einer Nutzbreite zwischen den Geländern von ca. 10 m war der Querschnitt der vorhandenen Brücke zur Überführung der ausgebauten Bundesstraße nicht ausreichend. Die Dauerhaftigkeit und Tragfähigkeit der bestehenden Brücke waren eingeschränkt. Das Lichtraumprofil der Bahn war sowohl seitlich als auch in der Höhe beschränkt. Somit ergaben sich ein zweiseitiges Verlangen - auf Seite der Straßenbauverwaltung und der Deutschen Bahn AG - und eine damit verbundene Kostenteilung der Baumaßnahme.
Das neue Brückenbauwerk wird als einfeldriger Stahlverbundrahmen errichtet. Die Stahlverbundkonstruktion bilden zwei einzellige, luftdicht verschweißte Stahlhohlkästen. Die Gesamtstützweite ergibt sich aus den Mindestabständen zur Gleisachse (Ansatz des Mindestabstands von 3,80 m zur Gleisachse) und der Schiefwinkligkeit und beträgt 51,55 m. Die Konstruktionshöhe des Stahlhohlkastens beträgt in der Feldmitte mindestens 1,40 m und im Einspannbereich mindestens 2 m.
Diese Seite teilen
Weitere Werkzeuge
















