L 1011 Ausbau zwischen Kleinbodungen und Großbodungen mit Sanierung Ortsdurchfahrt Großbodungen
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Bauherr: |
Freistaat Thüringen, vertreten durch das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr |
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Baulänge: |
Sanierung OD Großbodungen = 556 m |
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Ingenieurbauwerke: |
mehrere Durchlässe |
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Bauzeit: |
Beginn der Vorplanung: 1995 |
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Kosten: |
ca. 11,05 Mio. € |
Beschreibung der Baumaßnahme
Detaillierte Informationen finden Sie in dieser Broschüre: Ausbau der Landesstraße L 1011 zwischen Kleinbodungen ud Großbodungen
Mehr Fahrkomfort, eine verbesserte Anbindung und eine erhöhte Verkehrssicherheit bietet die Landesstraße L 1011 zwischen Kleinbodungen und Großbodungen seit der Verkehrsfreigabe am 20.10.2022. Der Abschnitt wurde grundhaft ausgebaut und die Ortsdurchfahrt Großbodungen saniert.
Die L 1011 erfüllt eine wichtige Zubringerfunktion zur A 38 und verbindet die beiden Landkreise Nordhausen und Eichsfeld. Zwischen Großbodungen und Kleinbodungen war sie lange geprägt durch enge Kurven, fehlende Haltesichtweiten, unzählige Flickungen und Aufwölbungen. Mit Abschluss der Bauarbeiten garantieren nun die neue Linienführung, der gewählte Querschnitt und die neuen Knotenpunkte eine hohe Leistungsfähigkeit.
Für die Fußgänger:innen wurde im Zuge der Sanierung der Ortsdurchfahrt Großbodungen der Gehweg am nördlichen Fahrbahnrand erneuert. Zudem sorgen neue Querungshilfen am Knotenpunkt „Am Zoll“ und vor der Ortsdurchfahrt Kleinbodungen für deutlich mehr Sicherheit für Fuß- und Radverkehr.
Um die Mobilitätswende voranzutreiben, erhielt die L 1011 im genannten Abschnitt einen straßenbegleitenden Rad-/Gehweg und gleich mehrere neue Bushaltestellen. Den Busunternehmen gilt ein ganz besonderer Dank. Es gelang ihnen, den Busverkehr trotz der Bauarbeiten mit tolerierbaren Fahrzeiterhöhungen für alle Fahrgäste aufrechtzuerhalten. Dies war umso wichtiger, als Großbodungen ein zentraler Umsteigeort für den ÖPNV darstellt.
Damit die Eingriffe in Natur und Landwirtschaft effektiv kompensiert werden konnten, wurde ein vielfältiges Maßnahmenkonzept entwickelt. So wurde etwa eine Vermeidung bzw. Minimierung von Eingriffen durch den Rückbau (Entsiegelung) der L 1011-alt östlich des Knotens L 1011 / L 1014 erreicht. Nordwestlich der Brücke über die Bode wurden zudem ausreichend Flächen geschaffen, die dem Fluss bei Hochwasser den nötigen Raum geben.
Die Umsetzung erfolgte als Gemeinschaftsmaßnahme des Freistaats Thüringen, vertreten durch das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr – Region Nord, der Landgemeinde Am Ohmberg, dem Wasser- und Abwasserzweckverband Eichsfelder Kessel sowie der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH.
Kurzdarstellung des Bauvorhabens
1995: Beginn der Vorplanung
2011: Planfeststellungsbeschluss
09/2018 bis 09/2019: Neuerrichtung Brückenbauwerk über die Bode am Abzweig Epschenrode
05/2020 bis 03/2021: 1. Bauabschnitt – Sanierung der OD Großbodungen und Um- und Ausbau der freien Strecke bis zum Abzweig Epschenrode, „Am Zoll“
01/2021 bis 12/2022: 2. Bauabschnitt - Um- und Ausbau der freien Strecke vom Abzweig Epschenrode, „Am Zoll“ bis zur OD Kleinbodungen
20.10.2022: Verkehrsfreigabe
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